Norditalien


Die zunächst Gallia Cisalpina (Gallien diesseits der Alpen) genannte Provinz, in der ursprünglich keltische Stämme lebten, wurde etwa 41 v. Chr. vollständig in die römische Kernprovinz Italia eingegliedert. Sie erstreckte sich in Nord-Südrichtung von den Alpen bis zum Appenin und zum Fluss Rubikon (Rubico) und in West-Ost-Richtung von Nizza (Nicaea) bis zur istrischen Halbinsel.
Neben der auch heute noch genutzten Arena in Verona und den antiken Bauwerken in Mailand (Mediolanum) oder Brescia (Brixia), finden sich im Hinterland der oberitalienischen Seen weitere sehenswerte Römerorte, wie z.B. in Cividate Camuno (Civitas Camunnorum) oder in Villanders.